Über 20.000 Euro im Monat mit HighLevel – Interview Peter Hiebl

Über 20.000 € im LETZTEN MONAT mit einem HighLevel-Projekt 🤯 Interview mit Peter Hiebl

September 23, 202610 min read

Was wäre, wenn du mit einem einzigen HighLevel-Projekt über 20.000 € in einem einzigen Monat verdienen könntest? Für Peter Hiebl ist das Realität. Der Online-Marketing-Profi aus dem deutschsprachigen Raum hat mit dem sogenannten Appointment Booster ein B2B-Outreach-System auf Basis von HighLevel gebaut – und dafür in einem einzigen Monat einen sechsstelligen Betrag umgesetzt.

In diesem ausführlichen Interview mit Martin Dellwing erzählt Peter, wie er vom bunten Tabellen-Chaos zur skalierbaren SaaS-Infrastruktur kam, was technisch hinter der LinkedIn-HighLevel-Integration steckt und welche Strategie jeder kennen sollte, der mit HighLevel ernsthaft Geld verdienen möchte. Viel Spaß beim Lesen – und vielleicht findest du hier dein nächstes Geschäftsmodell.

Von der Spreadsheet-Hölle zur professionellen CRM-Infrastruktur

Peter Hiebl ist seit 2017 im Online-Marketing aktiv. Er startete klassisch mit einer SEO-Agentur und Website-Projekten – und verwaltete seine Leads zunächst in Google Tabellen. Mit bunten Farben. In seiner eigenen Beschreibung: eine "quietschbunte Liste, und selber keinen Überblick mehr".

„Ich hatte eine quietsch bunte Liste irgendwann und selber keinen Überblick mehr. Und da gehen viele Follow-ups unter. Man vergisst eigentlich doch einen Haufen Umsatz, weil man halt wieder vergisst zurückzurufen.“
– Peter Hiebl

Die Lösung für dieses Problem suchte er zunächst in verschiedenen CRM-Systemen – HubSpot, Close CRM und anderen. Doch erst HighLevel brachte den echten Durchbruch: eine Plattform, die nicht nur für ihn selbst funktionierte, sondern die er auch seinen Kunden anbieten konnte – die dieselben Probleme hatten.

Praxis-Tipp: Das Muster erfolgreicher HighLevel-Nutzer: Erst das eigene Problem lösen, dann merken, dass viele andere dasselbe Problem haben – und daraus ein skalierbares Business aufbauen. Peter ist ein Paradebeispiel dafür.

Das Geschäftsmodell vor HighLevel: Einmalprojekte und die Umsatzachterbahn

Bevor HighLevel eine zentrale Rolle in Peters Agentur spielte, dominierte ein klassisches, aber ermüdendes Muster: große Einmalprojekte, dicke Preise – aber kein planbares, monatlich wiederkehrendes Einkommen. Jedes neue Projekt bedeutete, wieder bei null anzufangen.

„Du machst viel Akquise. Dann kommt ein Kunde rein, machst guten Umsatz. Aber dann geht die Akquise zurück, weil man die Kapazitäten für Fulfillment braucht. Irgendwann geht der Umsatz wieder zurück und die Spirale fängt wieder von vorne an.“
– Peter Hiebl

Diese sogenannte Umsatzachterbahn kennen viele Webdesigner und Agenturen zu gut: Hoch in einem Monat, fast bei null im nächsten. HighLevel hat dieses Muster für Peter um 180 Grad gedreht – durch das SaaS-Retainer-Modell und monatlich wiederkehrendes Einkommen (MRR). Mehr dazu, wie das in der Praxis gelingt, erfährst du auch in der GoHighLevel Ausbildung.

Der Wendepunkt: Wie HighLevel das Geschäftsmodell komplett verändert hat

Zwei Effekte haben Peters Business nachhaltig verändert:

  1. Toolkosten halbiert: HighLevel spart Peter nach eigener Berechnung locker 500 bis 600 Euro im Monat – allein an Tool-Abonnements. CRM, Website-Builder, E-Mail-Marketing, Kalender, Automatisierung – alles in einem System, ohne Zapier oder Make als Klebstoff.
  2. Onboarding dramatisch beschleunigt: Dank Snapshots hat sich die Setup-Zeit pro Neukunde von 4–5 Stunden auf rund 1 Stunde reduziert. Das ist kein kleines Detail – das ist ein fundamentaler Skalierungsvorteil.
Vorher: CRM + Website-Builder + E-Mail-Tool + Zapier + Kalender + Analytics-Tool → 600€/Monat + chaotische DatenNachher: HighLevel → alles in einem → echte Übersicht + 500–600€ gespart

Auch für die Kunden selbst ist die Vereinfachung enorm: Statt 300 bis 500 Euro monatlich allein für einen Basis-Toolstack zahlen sie einen überschaubaren HighLevel-Retainer – und bekommen dafür deutlich mehr. Gerade für kleinere Unternehmer ist das ein entscheidender Unterschied.

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Über 20.000 € in einem Monat – Was steckt hinter dem Appointment Booster?

Das Herzstück von Peters Rekordmonat ist der Appointment Booster – ein B2B-Outreach-System, das er auf Basis von HighLevel gebaut hat. Die Idee: ein System, das er sich selbst schon lange gewünscht hatte. HighLevel als CRM-Kern, kombiniert mit LinkedIn-Integration und Cold-Mailing – alles mit dem klaren Ziel, Termine zu generieren.

Die 20.000 Euro setzten sich aus mehreren Einnahmequellen zusammen:

  • Setup-Gebühr pro Neukunde für die initiale Einrichtung
  • Monatlicher Retainer für laufenden Support und Systembetreuung
  • Jahreszahler – einige Kunden buchten gleich für zwölf Monate im Voraus

In wenigen Wochen hatte Peter 4 bis 5 Kunden gewonnen – und das Feedback war überwältigend positiv. Der Bedarf ist riesengroß, wie er selbst sagt: In der HighLevel-Community wurde die LinkedIn-CRM-Integration über Jahre hinweg immer wieder gewünscht. Peter hat die Lücke geschlossen.

Mehr zum Appointment Booster direkt beim Entwickler: appointmentbooster.com und peterhiebl.com.

LinkedIn-Outreach direkt aus HighLevel – So funktioniert es technisch

Das Besondere am Appointment Booster: Du musst dich nicht mehr bei LinkedIn einloggen. Sämtliche LinkedIn-Chats, E-Mails und Terminierungen laufen direkt aus HighLevel heraus – genau dort, wo auch WhatsApp, SMS und andere Kanäle zusammenlaufen. Das Conversations-Tool von HighLevel wird damit zum universellen Kommunikations-Hub.

LinkedIn-Profil analysieren → KI erstellt hyperpersonalisierte Erstnachricht → Mensch prüft kurz → Nachricht versenden → CRM organisiert sich selbst

Ein besonders cleveres Detail: Ein zusätzliches Tool liest automatisch die letzten Beiträge, die Bio und die Profildaten eines LinkedIn-Kontakts aus – und erstellt daraus eine hyperpersonalisierte Erstnachricht, die direkt in den HighLevel-Notizen landet. Der Vertriebsmitarbeiter muss sie nur noch kurz prüfen und abschicken.

„Das Einzige: Der Mensch checkt noch mal kurz drüber, prüft: Passt so – reinkopieren, Feuer.“
– Peter Hiebl

Das CRM organisiert sich dabei selbst: HighLevel-Automationen erkennen automatisch, in welcher Pipeline-Stage sich ein Kontakt befindet – und verschieben die Karte eigenständig. Kein manuelles Nachziehen mehr, keine vergessenen Follow-ups. Die Fehlerquelle Mensch wird eliminiert.

Praxis-Tipp: Auch ohne LinkedIn-Integration gilt: HighLevel-Automationen können dein CRM vollständig selbst-organisierend machen. Wenn du Workflows richtig baust, zieht sich das Kanban-Board von alleine – du musst nur noch die Entscheidungen treffen.

Einmalprojekt vs. SaaS-Retainer-Modell im Vergleich

MerkmalEinmalprojektSaaS + Retainer
UmsatzHoch, aber unregelmäßigPlanbar & monatlich wiederkehrend
Akquise-DruckPermanent hochAbnehmen mit wachsendem MRR
FulfillmentKomplex, individuellStandardisiert mit Snapshots
KundenbindungGering (Projekt abgeschlossen)Hoch (laufender Support)
SkalierbarkeitBegrenzt (Zeit gegen Geld)Hoch (SaaS-Pläne)
PlanbarkeitNiedrig (Umsatzachterbahn)Hoch (MRR als Basis)

Das Stufenmodell: So baust du ein skalierbares HighLevel-Business auf

Peters wichtigste Empfehlung für alle, die mit HighLevel Geld verdienen wollen: Denke nicht in Tools, denke in Branchenproblemen. Nicht "Ich verkaufe HighLevel" – sondern "Ich löse das konkrete Problem dieser Branche mit HighLevel."

Beim Appointment Booster hat er das mit drei klar definierten Stufen umgesetzt:

🟢 Core

Einstiegs-Angebot mit Schwerpunkt LinkedIn-Outreach. Ideal für kleinere Budgets und den ersten Schritt in B2B-Akquise.

🔵 Pro

Erweiterte Outreach-Varianten über LinkedIn hinaus, zusätzliche Features, größere Reichweite im B2B-Bereich.

🟠 Done for You

Software with a Service: vierstelliger Monats-Retainer, vollständige Übernahme des Outreach-Systems – der Kunde muss sich um nichts kümmern.

Der Clou: Ein Kunde, der heute mit dem kleinen Plan startet, versteht mit der Zeit den Wert – und wächst organisch in höhere Stufen hinein. Testimonials und Case Studies aus der eigenen Branche sind dabei der wichtigste Vertrauensbeweis, wie Peter betont. Du findest ähnliche Modelle und Praxis-Tipps auch in der kostenlosen GoHighLevel Starter Community.

„Nicht: Kann ich dem Kunden HighLevel anbieten? Sondern: Welche Herausforderungen gibt es in der Branche, was kann man gerade lösen? Und das dann als Stufenmodell verpacken.“
– Peter Hiebl

Community und Standortunabhängigkeit – Business von überall aufbauen

Peter baut sein Business standortunabhängig auf – ein Modell, das für ihn durch die Kombination aus HighLevel und einer starken Community erst möglich wurde. Besonders die deutschsprachige HighLevel-Community rund um Martin Dellwing nennt er als entscheidenden Rückhalt.

Der Grund liegt auf der Hand: HighLevel hat eine steile Lernkurve am Anfang. Wer sich die ersten Wochen und Monate allein durchkämpft, läuft Gefahr, an hängengebliebenen Automationen oder unklaren Workflows aufzugeben. In einer aktiven Community kann man Fragen stellen, von anderen lernen und auf bereits gelöste Probleme zurückgreifen. Das spart enorm viel Zeit.

„Ich habe auch manchmal Automationen gehabt, wo ich im Austausch mit anderen gemerkt habe: Hey, könnte ja auch so und so gehen. Also richtig gute Sachen einfach nur daraus gebaut, weil du mit jemandem drüber sprechen kannst.“
– Peter Hiebl

Wer noch keinen Zugang zur Community hat, findet den Einstieg über die kostenlose GoHighLevel Starter Community. Und wer tiefer einsteigen möchte: Die komplette GoHighLevel Ausbildung mit täglichen Live-Calls gibt es ebenfalls auf ghl-guide.de.

Fazit: Mit HighLevel Geld verdienen – was Peters Weg wirklich lehrt

Peters Geschichte ist kein Glücksfall – sie ist das Ergebnis einer klaren Strategie: Erst das eigene Problem lösen, dann daraus ein Produkt bauen, das anderen hilft. Kombiniert mit dem richtigen Geschäftsmodell (SaaS-Retainer statt Einmalprojekte), einem branchenspezifischen Fokus und einer unterstützenden Community entsteht daraus ein skalierbares, ortsunabhängiges Business.

Die wichtigsten Lektionen aus dem Interview im Überblick:

  • Löse zuerst dein eigenes Problem – dann siehst du, ob andere dasselbe haben
  • Wechsle von Einmalprojekten zu Retainern – Planbarkeit ist alles
  • Fokussiere dich auf eine Branche – Case Studies und Testimonials folgen von selbst
  • Nutze HighLevel als Herzstück, nicht als Zusatztool
  • Eine aktive Community beschleunigt deine Lernkurve erheblich

Du möchtest den Appointment Booster selbst kennenlernen? Mehr Infos direkt bei Peter: appointmentbooster.com – und auf LinkedIn.

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Häufig gestellte Fragen

Wie hat Peter Hiebl über 20.000 € in einem Monat mit HighLevel verdient?

Peter hat mit dem Appointment Booster ein B2B-Outreach-System auf HighLevel-Basis entwickelt. Das System kombiniert LinkedIn-Integration, Cold-Mailing und HighLevel als CRM-Kern. Die 20.000 Euro setzten sich aus Setup-Gebühren, monatlichen Retainern und Jahrespaketen von 4–5 Kunden zusammen.

Was ist der Appointment Booster von Peter Hiebl?

Der Appointment Booster ist ein B2B-Outreach-System auf Basis von HighLevel, das LinkedIn-Outreach, Cold-Mailing und CRM in einem Tool vereint. Ziel ist es, Termine für Berater, Agenturen und Dienstleister zu generieren – direkt aus HighLevel heraus, ohne LinkedIn-Login.

Wie lässt sich LinkedIn in HighLevel integrieren?

Peter Hiebl hat einen Workflow entwickelt, bei dem LinkedIn-Daten automatisch ins HighLevel Conversations-Tool eingespeist werden. KI analysiert das LinkedIn-Profil eines Kontakts und erstellt eine personalisierte Erstnachricht – der Nutzer muss sie nur noch prüfen und senden. Das CRM organisiert sich anschließend selbstständig.

Was ist der Unterschied zwischen Einmalprojekten und einem SaaS-Retainer bei HighLevel?

Einmalprojekte bringen hohe Einzelumsätze, sind aber nicht planbar – die sogenannte Umsatzachterbahn. Das SaaS-Retainer-Modell mit HighLevel sorgt dagegen für monatlich wiederkehrendes Einkommen (MRR), bessere Kundenbindung und geringeren Akquise-Druck.

Wie startet man am besten damit, mit HighLevel Geld zu verdienen?

Peter Hiebl empfiehlt eine Kombination aus Setup-Gebühr (Cashflow) und monatlichem Retainer (Nachhaltigkeit). Wichtig: Fokussiere dich auf eine Branche und löse ein konkretes Problem – nicht einfach "HighLevel verkaufen". Stufenmodelle mit verschiedenen Preisstufen helfen, unterschiedliche Budgets abzuholen.

Warum ist HighLevel laut Peter Hiebl das Herzstück seiner Infrastruktur?

HighLevel ersetzt für Peter mehrere Einzeltools (CRM, Website-Builder, E-Mail-Marketing, Kalender) und spart ihm über 500 Euro monatlich an Tool-Kosten. Jedes neue externe Tool prüft er zuerst: Kann HighLevel das schon? Wenn ja, braucht er nichts Externes.

Welche Rolle spielt die Community beim HighLevel-Business-Aufbau?

Laut Peter Hiebl ist die Community entscheidend – vor allem zu Beginn der steilen Lernkurve. Fragen stellen, von anderen lernen, in Calls reinspringen: Das beschleunigt den Lernprozess erheblich. Die deutschsprachige Community rund um Martin Dellwing war für ihn ein "mega Gamechanger".

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Wer ist Martin Dellwing?

Martin Dellwing ist der bekannteste GoHighLevel-Experte im deutschsprachigen Raum und der erste deutschsprachige HighLevel Certified Admin weltweit.

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