KI-Websites verkaufen: Interview mit Sebastian über 7.300 Euro in 2 Monaten

7.300 € in 2 Monaten mit KI-Websites! So hat Sebastian es geschafft (Deutsch)

November 02, 2026

7.300 Euro in rund zwei Monaten, und das mit einer einzigen E-Mail pro Kunde: Genau das hat Sebastian Rabuda geschafft, und im Interview mit Martin erzählt er, wie. Das Thema KI-Websites verkaufen klingt groß, ist in seinem Fall aber ein überraschend einfacher Nebenverdienst für seine Agentur.

Sebastian führt eine Google-Marketing-Agentur und unterstützt lokale Unternehmen mit Reputations- und Bewertungsmanagement und SEO. Websites waren ursprünglich gar nicht sein Geschäft, sondern entstanden erst durch HighLevel. In diesem Artikel erfährst du seine Strategie Schritt für Schritt und was du daraus für dich mitnehmen kannst.

Sebastians Pitch-Idee in Kurzform:
Ich musste an dich denken. Wir haben vor zwei Jahren zusammengearbeitet. Mir ist aufgefallen, dass deine Website nicht zu deinem Angebot passt. Ich habe sie optimiert, schau sie dir gern an. Hier ist der Link zu meinem Terminkalender für ein unverbindliches Gespräch.

Die Ergebnisse im Überblick

KennzahlWert laut Interview
Zusatzumsatz5.500 Euro nach 6 Wochen, mittlerweile 7.300 Euro
ZeitraumStart Anfang September, Stand Ende Oktober, also etwa zwei Monate
Wiederkehrender UmsatzRund 700 Euro pro Monat zusätzlich
AufwandEtwa eine Stunde pro Woche für Recherche, E-Mail und Kalenderlink
PlanStarter Plan

Sebastian betont, dass das nicht sein Hauptumsatz ist. Es ist zusätzlicher Umsatz, den er ohne diese Strategie so nie gemacht hätte, und das mit wenig Aufwand.

Strategie: So hat Sebastian KI-Websites verkauft

  1. Altkunden-Liste: Er zog eine Liste ehemaliger Kunden und übernahm sie nach und nach in HighLevel.
  2. Website analysieren: Er sah sich die bestehende Website an. Gerade bei Handwerkern gibt es oft Optimierungsbedarf.
  3. Bessere Website per Prompt bauen: Mit dem AI Studio baute er mit einem Prompt eine deutlich bessere Version.
  4. Kurze E-Mail: Er schickte dem Kunden die neue Website mit einem persönlichen Bezug zur früheren Zusammenarbeit.
  5. Terminkalender-Link: Wer Interesse hat, bucht ein unverbindliches Gespräch.

Der Einstieg über bestehende oder frühere Kunden hat einen Vorteil: Es besteht schon Vertrauen. Für das Nachfassen und Verwalten der Kontakte nutzt Sebastian das CRM, und die Kommunikation läuft per E-Mail.

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Backlinks und Mundpropaganda: So kommen Neukunden

Die Websites tragen im Footer ein kleines Badge, zum Beispiel Marketing von Mehrkunden-Marketing oder mit Herz erstellt. Es verlinkt als Backlink zurück auf Sebastians Seite. Einigen Kunden ist aufgefallen, dass andere Unternehmen neue Websites mit tollen Funktionen haben, und so kommen Inbound-Anfragen von Leuten, die Ähnliches wollen.

Nische oder für jeden?

Sebastian baut Websites für jede Branche. Eine solide Struktur funktioniert laut ihm überall: starker Bereich oberhalb der Falz, Trust-Section, Problemsektion und anschließend Kontaktmöglichkeiten. Eine Nische wie Installateure hilft vor allem, wenn du genau weißt, welche Probleme und Upsells es dort gibt.

Baustein der WebsiteZweck
Bereich oberhalb der FalzErster Eindruck, klare Botschaft
Trust-SectionVertrauen aufbauen
ProblemsektionKundenprobleme ansprechen
KontaktmöglichkeitenTelefon, Formular, bei Bedarf WhatsApp-Direktlink

Einfache Websites ohne CRM-Anbindung

Die Kundenwebsites sind ganz einfache Websites mit Kontaktmöglichkeiten. Eine Verbindung zum CRM baut Sebastian für Kunden nicht ein. Das CRM nutzt er für sich selbst, um Anfragen mit Status zu verwalten. Der Grund: Ab der dritten vorgestellten Funktion sind Kunden oft überfordert. Eine ordentliche Website möchten sie aber gern, und das ist der bessere Verkauf. Später kannst du immer noch einen Upsell anbieten, etwa nach drei Monaten mit der Frage, wie es läuft.

Hosting und Betreuung

Die Website liegt bei Sebastian im Account. Kunden haben keinen Zugriff und möchten das meist auch nicht, sie haben ihr Hauptgeschäft. Wer selbst pflegen will, braucht einen eigenen Account. Für Einsteiger reicht laut Interview der Starter Plan, aktuelle Tarife findest du unter Preise. Sebastian will erst upgraden, wenn er einen Kunden mit CRM hat, damit sich nichts vermischt.

Preismodell und wiederkehrender Umsatz

BestandteilBeschreibung
Einmalige SummeJe nach Aufwand für Aufbau und Bereitstellung
Monatliche PauschaleBetreuung inklusive Datenschutzerklärung und einer kleinen Änderung pro Monat
Wiederkehrender UmsatzRund 700 Euro pro Monat zusätzlich
Praxis-Tipp: Plane die monatliche Betreuungspauschale direkt in dein Angebot ein. So entsteht aus einer einmaligen Website wiederkehrender Umsatz, ohne dass der Kunde Zugriff auf deinen Account braucht.

Datenschutz, Impressum und Cookie-Banner

Sebastian nutzt easyRechtssicher mit einem Agenturaccount, ohne dafür Provision zu bekommen. Die Rechtstexte werden vorbereitet und an den Kunden geschickt. Erst wenn der Kunde sein Impressum selbst freigibt, wird es eingebunden. Die Kosten stecken in der Betreuungspauschale. Eine Rechtsberatung ersetzt das nicht: Wer absolute Sicherheit möchte, sollte die Texte von einem Anwalt prüfen lassen, und das lässt sich Sebastian auch bestätigen.

Tipps für Einsteiger in HighLevel

  • Mit der Community lernen: Sebastian hatte HighLevel auf einem Monitor offen und die Tutorial-Community auf dem anderen.
  • Eine Sache auswählen: Bei ihm waren es Kontaktmanagement mit Sales-Pipeline und der Kalender. Ein bisheriges Kalender-Tool hat er gekündigt und den Kalender in die Website eingebaut.
  • Dabei bleiben: Erst wenn etwas läuft, die nächste Funktion lernen. Martin warnt davor, erst alles von A bis Z lernen zu wollen.
  • Nicht kompliziert machen: Zwei, drei Funktionen reichen, um anzufangen und sie zu verkaufen.

Sebastian nutzt regelmäßig Kalender, CRM, Kontaktmanagement, den Website-Baukasten und den Social Planner. Mehr zum Website-Baukasten findest du beim Funnel Builder. Austausch mit anderen Anwendern bietet die Growth Community.

Was Sebastian als Nächstes plant

Neben dem Kerngeschäft will er weiter alte Kunden anschreiben, einmal pro Woche eine Stunde, dann folgen zwei Nachfassmails und danach wird der Kontakt gelöscht, wenn keine Antwort kommt. Außerdem zieht er nach und nach seine Websites aus anderen Tools zu HighLevel um, um Kosten zu sparen und alles über einen Login zu bearbeiten.

Neues vom LevelUp: AI Studio und Branchenlösungen

Martin ergänzt, dass AI Studio laut LevelUp für alle Agenturnutzer in jedem Plan kostenlos wird, was besonders beim Websitebau hilft. Außerdem sprechen beide über die neuen Branchenlösungen für Restaurants und Field Services. Sie sollen laut Martin so schnell wie möglich auf 30 bis 50 Branchen erweitert werden. Dahinter stecken KI-Funktionen, die du bisher teuer extern zukaufen musstest. Mehr zu den KI-Funktionen findest du bei AI Employee.

Eine Rechnung zum Mitrechnen: Zehn Kunden mit je 290 Euro pro Monat ergeben knapp 3.000 Euro im Monat. Das ist Kleinvieh, aber gut automatisierbar, und niemand muss sich nur auf High-Ticket konzentrieren.

Das Interview als Video

Hier siehst du das ganze Gespräch mit Sebastian:

Fazit: KI-Websites verkaufen ohne Perfektionismus

Die Geschichte zeigt: KI-Websites verkaufen ist für Agenturen ein einfacher Zusatzumsatz, wenn du bei vorhandenen Kunden anfängst, schnell eine bessere Website baust und die Ansprache kurz hältst. Entscheidend ist Sebastians Schlusstipp: Fang an, mach es dir nicht kompliziert und halte dich nicht an Details wie Logo oder Farbe auf, während andere längst verkaufen. Welche Altkunden könntest du diese Woche anschreiben? Schreib es gern in die Kommentare.

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Häufige Fragen zu KI-Websites verkaufen

Wie hat Sebastian mit KI-Websites 7.300 Euro verdient?

Er hat eine Liste seiner Altkunden in HighLevel übernommen, ihre bestehende Website angeschaut und mit einem Prompt im AI Studio eine deutlich bessere Website gebaut. Diese schickte er dem Kunden per kurzer E-Mail mit Link zu seinem Terminkalender. So kamen innerhalb von rund zwei Monaten 7.300 Euro zusammen.

Wie viel Zusatzumsatz ist das pro Monat?

Neben den einmaligen Umsätzen kommen laut Sebastian monatlich 700 Euro wiederkehrende Umsätze durch Betreuungspauschalen dazu.

Wie kommt Sebastian an Neukunden für Websites?

Über Mundpropaganda. Die Websites haben im Footer ein kleines Badge mit Backlink auf seine Seite. Kunden werden darauf aufmerksam und fragen ähnliche Websites an.

Welchen HighLevel-Plan nutzt Sebastian?

Aktuell den Starter Plan. Ein Upgrade will er machen, sobald er einen Kunden mit CRM hat, damit sich die Daten nicht vermischen.

Wie löst Sebastian Datenschutz, Impressum und Cookie-Banner?

Er nutzt easyRechtssicher mit Agenturaccount. Die Texte werden vorbereitet, der Kunde muss sie selbst freigeben, erst dann werden sie eingebunden. Die Kosten stecken in der monatlichen Betreuungspauschale. Für absolute Sicherheit empfiehlt er die Prüfung durch einen Anwalt.

Bekommen die Kunden Zugriff auf HighLevel?

In der Regel nicht. Die Website wird bei Sebastian gehostet und gepflegt, der Kunde bekommt eine normale Website mit Kontaktmöglichkeiten wie Telefon oder WhatsApp-Link. Wer selbst pflegen will, braucht einen eigenen Account.

Welchen Tipp gibt Sebastian für Einsteiger?

Such dir eine Sache und fang an. Lerne HighLevel zunächst mit der Community-Anleitung auf einem Monitor und dem Account auf dem anderen, und mach es dir nicht zu kompliziert. Wichtig ist, ins Handeln zu kommen.

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Martin Dellwing

Martin Dellwing

HighLevel Certified Admin

Martin Dellwing ist der bekannteste GoHighLevel-Experte im deutschsprachigen Raum und der erste deutschsprachige HighLevel Certified Admin weltweit.

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