
Mit YouTube Geld verdienen – warum Werbung nur ein Bruchteil ist
500.000 Euro mit einem YouTube-Kanal – und der Löwenanteil kommt nicht durch Werbung, nicht durch Sponsoring, nicht durch Millionen von Aufrufen. Was klingt wie eine reißerische Überschrift, ist Realität. Und der Unterschied liegt in einem System, das die meisten Creator noch immer nicht kennen.
Als erster zertifizierter HighLevel Admin in Deutschland zeige ich dir in diesem Artikel die komplette Aufteilung dieser Einnahmen, die fünf echten Wege, mit YouTube Geld zu verdienen – und warum du keine Million Abonnenten brauchst, um ein stabiles Einkommen aufzubauen.
Das größte Missverständnis rund um YouTube-Werbung
Einer der häufigsten Irrtümer, den ich immer wieder höre: Man glaubt, mit dem YouTube Partnerprogramm kommt automatisch das große Geld. Dieses Bild ist leider falsch – und es hält viele davon ab, ihr YouTube-Business richtig aufzubauen.
YouTube-Werbung ist bestenfalls ein angenehmes Nebeneinkommen. Und das liegt an zwei Kennzahlen, die du kennen musst:
CPM (Cost per Mill) – Was Werbetreibende pro 1.000 Aufrufe zahlen
RPM (Revenue per Mill) – Was du als Creator pro 1.000 Aufrufe tatsächlich erhältst
Im Software- und Business-Bereich liegt der CPM weit über dem Durchschnitt. Trotzdem kommen nach Abzügen und nicht-monetarisierten Aufrufen oft nur 12 bis 14 Euro pro 1.000 Aufrufe an – und das ist schon ein sehr guter Wert. Bei Shorts ist der RPM so niedrig, dass selbst virale Millionen-Aufrufe kaum nennenswerte Einnahmen bringen.
Was den CPM bestimmt? Deine Nische. Ein Kanal über Software und Business-Themen zieht Werbetreibende an, die mehr zahlen – weil ihre Zielkunden mehr wert sind. Ein Entertainment-Kanal hat niedrigere CPM-Werte, bekommt dafür aber oft mehr Aufrufe. Das macht die niedrigeren RPMs selten wett.
Deine Abonnentenzahl hat mit deinen Werbeeinnahmen direkt nichts zu tun. Was zählt, sind tatsächliche Aufrufe von der richtigen Zielgruppe.
Nische schlägt Masse – die drei wichtigsten Merkssätze
Wenn du dir nur drei Dinge aus diesem Artikel mitnimmst, dann diese:
1.000 kaufbereite Zuschauer in deiner Zielgruppe sind wertvoller als 100.000 zufällige Zuschauer ohne konkretes Problem. Ein kleiner Softwarekanal kann mehr verdienen als ein großer Comedy-Kanal.
Katzenmemes gehen viral. Lösungen für echte Probleme werden gekauft. Kaufbereite Zuschauer haben pro Aufruf deutlich mehr Monetarisierungspotenzial.
Wenn du regelmäßig sichtbar bist, dein Gesicht zeigst und echte Expertise vermittelst, entsteht Vertrauen. Dieses Vertrauen ist monetarisierbar – ganz unabhängig von der Abonnentenzahl.
Ich komme ursprünglich aus der Versicherungsbranche, wo ich früh gelernt habe: Wer ehrlich berät, statt das Produkt mit der höchsten Provision zu empfehlen, baut langfristig die stärkere Kundenbindung auf. Auf YouTube gilt dasselbe.
Die 5 echten Einnahmequellen auf YouTube
YouTube ist nicht das Produkt. YouTube ist die Bühne, auf der du dein eigentliches Angebot sichtbar machst. Auf dieser Bühne gibt es fünf Wege, echtes Geld zu verdienen:
| # | Einnahmequelle | Potenzial | Wann sinnvoll? |
|---|---|---|---|
| 1 | YouTube-Werbung | Niedrig | Als Nebeneinkommen mitnehmen |
| 2 | Affiliate-Marketing | Sehr hoch (MRR) | Von Anfang an |
| 3 | Sponsoring | Mittel | Ab größerer Reichweite |
| 4 | Eigene Produkte und Community | Hoch | Mit etablierter Reichweite |
| 5 | Dienstleistungen und Leads | Mittel | Ideal für den Start |
1. YouTube-Werbung (Longform und Shorts)
Der klassische Einstieg – und der am meisten überschätzte. Shorts erzielen kaum messbaren RPM. Longform-Videos performen besser, aber auch dort bleibt Werbung ein Nebeneinkommen. Nimm es mit – aber baue dein Business nicht darauf auf.
2. Affiliate-Marketing – der echte Hebel
Du empfiehlst ein Produkt, jemand kauft über deinen Link – und du bekommst eine Provision. Bei Software-Produkten mit Abo-Modell (SaaS) entstehen so monatlich wiederkehrende Provisionen, die sich mit jedem neuen Kunden aufaddieren. Das nennt sich MRR – Monthly Recurring Revenue. Das GoHighLevel Affiliate Programm ist dabei eines der attraktivsten Modelle.
3. Sponsoring
Unternehmen bezahlen dich dafür, ihre Produkte vorzustellen. Das funktioniert gut ab einer gewissen Reichweite – hat aber keine monatliche Wiederkehr, es sei denn, du kombinierst Sponsoring mit Affiliate-Links.
4. Eigene Produkte und Community
Digitale Kurse, Mitgliederbereiche, eigene Software – wer eine engagierte Community hat, kann eigene Produkte verkaufen. Noch spannender: das White-Label-Modell. Du nimmst eine bestehende Softwareplattform, passt sie auf dich an und verkaufst sie als eigene Lösung weiter.
5. Dienstleistungen und Leads
Am Anfang ist Dienstleistung oft der schnellste Weg zu ersten echten Einnahmen aus YouTube-Traffic. Der Nachteil: Es skaliert irgendwann nicht mehr. Der Übergang zu skalierbaren Modellen wie Affiliate oder SaaS ist deshalb für viele Creator der entscheidende Schritt.
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Jetzt wird es konkret. Und die Zahlen schocken die meisten – weil sie so anders sind, als erwartet:
| Einnahmequelle | Anteil | Betrag (ca.) |
|---|---|---|
| Affiliate und SaaS (GoHighLevel) | ~66 % | ~330.000 € |
| Dienstleistungen und Calls | 33,6 % | ~168.000 € |
| YouTube Longform-Werbung | ~0,25 % | ~1.250 € |
| YouTube Shorts-Werbung | ~0,008 % | ~40 € |
Der Löwenanteil – rund zwei Drittel der Gesamteinnahmen – kommt aus Affiliate- und SaaS-Einnahmen mit GoHighLevel, der All-in-One-Marketing-Plattform auf Deutsch. Rund ein Drittel stammt aus Dienstleistungen und Calls – ein Bereich, der bewusst zurückgefahren wird, um mehr Menschen gleichzeitig helfen zu können.
Und YouTube-Werbung? Zusammen machen Shorts und Longform gerade mal rund 0,26 % der Gesamteinnahmen aus. Trotzdem denken die meisten Creator, genau hier liegt der große Hebel.
Creator erstellen Content – aber kein System
Das ist ein weiterer häufiger Fehler: Content wird produziert, aber es gibt keinen durchdachten Weg, Zuschauer in zahlende Kunden zu verwandeln. Ein echtes YouTube-Business braucht ein System.
- Du hast klare nächste Schritte für deine Zuschauer vorbereitet
- Ein Kommentar oder eine Frage führt zu einem Link – nicht ins Leere
- Dieser Link führt auf einen Funnel, ein kostenloses Angebot oder ein erklärendes Video
- Dort gibt es eine natürliche Möglichkeit, dein Hauptangebot zu entdecken
- Das Hauptangebot löst ein echtes Problem – und schafft wiederkehrenden Umsatz
Nicht 100 Videos pro Woche. Lieber seltener, aber durchdacht und mit klarem Lösungsfokus für die richtige Zielgruppe.
Warum jetzt die beste Zeit für ein YouTube-Business ist
Es gibt keinen besseren Zeitpunkt als heute, ein YouTube-Business in einer Fachnische aufzubauen. Der Grund: KI.
Lokale Unternehmen – Handwerker, Praxen, Agenturen – wissen, dass sie sich um künstliche Intelligenz kümmern müssen. Die meisten haben weder Zeit noch Wissen, um das selbst umzusetzen. Genau hier kommst du ins Spiel.
Mit dem richtigen YouTube-Kanal kannst du genau diese Zielgruppe ansprechen. Du erklärst, welche GoHighLevel Funktionen den größten Unterschied machen und welche KI-Funktionen in GoHighLevel lokalen Betrieben echte Arbeit abnehmen – und du wirst zur vertrauenswürdigen Ressource, wenn jemand bereit ist zu kaufen. Das Ergebnis: 10.000 Euro MRR – jeden Monat planbar.
So würde ich heute neu starten
- GoHighLevel 30 Tage kostenlos testen – Erst die Plattform kennen, dann erklären. Das gibt Authentizität und Glaubwürdigkeit.
- Die kostenlose Grundausbildung nutzen – Nicht alles auf einmal lernen. Die kostenlose GoHighLevel Grundausbildung ist genau dafür aufgebaut.
- Nische und Zielgruppe definieren – Lokale Unternehmen, Agenturen, Coaches – je klarer die Nische, desto schneller entsteht Vertrauen.
- Ersten Content erstellen – Ehrliche Einschätzungen, konkrete Anleitungen, echte Lösungen.
- System aufbauen – Funnel, Community, Follow-up. In der GoHighLevel Growth Community gibt es täglich Live-Calls und gegenseitige Unterstützung.
- Entscheidung: Affiliate oder SaaS – Beide Wege funktionieren. White-Label-Software bietet maximale Unabhängigkeit; Affiliate ist einfacher einzusteigen.
Die nachgewiesene GoHighLevel Expertise, die sich über Jahre aufgebaut hat, begann mit einem ersten ehrlichen Video. Nicht mit dem perfekten Setup.
🎬 Das Video zum Artikel ansehen
Alle Zahlen live aus dem YouTube-Dashboard, die vollständige Erklärung der Einnahmenaufteilung und der direkte Einblick ins Business-Modell – hier das komplette Video:
Fazit: Mit YouTube Geld verdienen – das richtige System zählt
Mit YouTube Geld verdienen ist möglich – auch für kleine Kanäle und ohne Millionen Aufrufe. Aber es erfordert ein Umdenken: weg vom Fokus auf Views und Abonnenten, hin zu einer klaren Nische, echter Expertise und einem System, das Zuschauer in zahlende Kunden verwandelt.
Der Löwenanteil der Einnahmen kommt nicht aus Werbung, sondern aus Vertrauen. Aus Affiliate-Partnerschaften mit Softwareprodukten, die echte Probleme lösen. Aus monatlich wiederkehrenden Einnahmen, die planbar sind – unabhängig vom nächsten viralen Video.
Wenn du mit dem Aufbau eines YouTube-Business starten willst, ist jetzt der richtige Zeitpunkt. Die GoHighLevel Preise starten günstig, und die ersten 30 Tage sind vollständig kostenlos.
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Wie viel verdient man wirklich mit YouTube-Werbung?
Das hängt stark von der Nische ab. Business- und Software-Kanäle können einen RPM von 12 bis 14 Euro pro 1.000 Aufrufe erreichen. Als Haupteinnahmequelle reicht YouTube-Werbung in den meisten Fällen nicht aus.
Was ist der Unterschied zwischen CPM und RPM auf YouTube?
CPM (Cost per Mill) ist der Betrag, den Werbetreibende pro 1.000 Aufrufe zahlen. RPM (Revenue per Mill) ist das, was du als Creator tatsächlich erhältst – nach Abzug von YouTubes Anteil und nicht-monetarisierten Aufrufen.
Welche Einnahmequelle bringt auf YouTube am meisten Geld?
Für YouTuber in Fachbereichen ist Affiliate-Marketing mit SaaS-Produkten die lukrativste Einnahmequelle, weil es monatlich wiederkehrende Provisionen (MRR) generiert.
Wie viel hat Martin Dellwing mit YouTube verdient?
Ca. 500.000 Euro. Davon rund 0,25 % aus Longform-Werbung, ca. 0,008 % aus Shorts, etwa 33,6 % aus Dienstleistungen und ca. 66 % aus Affiliate- und SaaS-Einnahmen mit GoHighLevel.
Was ist das GoHighLevel Affiliate Programm?
Das GoHighLevel Affiliate Programm ermöglicht monatlich wiederkehrende Provisionen durch Empfehlung der Software. Jeder Kunde, der weiter nutzt, generiert eine monatliche Provision.
Warum ist die Nische wichtiger als die Abonnentenzahl?
Die Nische bestimmt die Kaufbereitschaft der Zielgruppe und den CPM-Wert. Ein kleiner Business-Kanal kann mehr verdienen als ein großer Entertainment-Kanal.
Wie starte ich heute ein YouTube-Business mit GoHighLevel?
GoHighLevel 30 Tage kostenlos testen, die kostenlose Grundausbildung nutzen, eine klare Nische wählen und anfangen, ehrliche, lösungsorientierte Videos zu erstellen.
Was bedeutet MRR und wie lässt es sich mit YouTube aufbauen?
MRR (Monthly Recurring Revenue) sind monatlich wiederkehrende Einnahmen. Auf YouTube baut man MRR durch Affiliate-Partnerschaften mit SaaS-Produkten oder eigene White-Label-Software auf.
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Martin Dellwing
HighLevel Certified Admin
Ich betreibe einen der meistgenutzten deutschsprachigen GoHighLevel-Kanäle und habe mit dem AI Studio bereits Hunderte Websites für lokale Unternehmen aufgebaut. Als Top-Affiliate von GoHighLevel kenne ich die Plattform aus der täglichen Praxis und gebe mein Wissen kostenlos in Kursen, Community-Calls und auf diesem Blog weiter.
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