
So reagierte die Gemeindevertretung auf unsere Bürger KI | kommunity360
Wie reagiert eine Gemeindevertretung, wenn ein Projekt mit Bürger-KI, Ortswebsites und Apps vorgestellt wird? Martin Dellwing hat Kommunity 360 am vergangenen Donnerstag dem Bürgermeister und der Gemeindeversammlung in seinem Heimatdorf Neukirchen präsentiert. Die Reaktion war sehr begeistert, und es gab drei interessante Rückfragen.
In diesem Artikel erfährst du, was Kommunity 360 inzwischen kann, wie die Bürger-KI Tobi funktioniert und wie die Redaktion Inhalte in Echtzeit steuert. Dazu kommen die drei Fragen der Gemeinde und Martins Antworten. Wenn du das Projekt noch nicht kennst, findest du die Grundlagen im ersten Artikel zu Kommunity 360. Die Plattform dahinter ist HighLevel.
Redaktion → Änderung speichern → Website sofort aktuell → Tobi über Nacht
Kommunity 360: Die Vision einer digitalen Heimat für jeden Ort
Jeder Ort hat Geschichte, Menschen, Vereine, Unternehmen und Veranstaltungen. Doch die Informationen liegen verstreut auf unzähligen Websites und Netzwerken. Die Idee: Jeder Ort bekommt einen eigenen digitalen Mittelpunkt, eine Art hyperlokales, KI-gestütztes Wikipedia. Mit Tobi, der Bürger-KI, stellen Menschen ihre Fragen einfach, statt lange zu suchen. Die Vision: Jeder einzelne Ort in Deutschland bekommt seine digitale Heimat, selbst das kleinste Dorf.
Die Ortswebsite von Kommunity 360: Aufbau und Funktionen
Jeder Ort erhält zukünftig eine eigene Mini-Website. Dass der Rollout so groß sein muss, hat einen Grund: Durch die interne Verlinkung der Seiten untereinander sollen Google, Bing und auch KI-Systeme wie ChatGPT, Claude, Perplexity oder Gemini das Netz als wichtige hyperlokale Plattform ansehen. Die Seite ersetzt keine offizielle Website, sie bietet nur die Grundinformationen, eine Fakten- und Datenübersicht sowie Fragen und Antworten zum Ort.
| Bereich | Was die Seite zeigt | Besonderheit |
|---|---|---|
| Suchleiste | Schnellsuche, zum Beispiel nach einem Spielplatz | Ausgangspunkt, wie bei KI-Modellen |
| Tobi | Sprach- und Text-KI für lokale Fragen | Wissen wird jede Nacht aktualisiert |
| Was ist los | Veranstaltungen in Ort und Umgebung | Umkreis wächst automatisch, Fallback-Bilder |
| Müllabfuhr, Sport, Freizeit | Termine, Vereine und Angebote | Erweiterbar |
| Medizinische Versorgung | Lokale Ärzte, sonst nächster Anbieter und Notaufnahme | Ersatz aus dem Umkreis |
| Einkaufen, Gastronomie, Unternehmen | Gewerbe des Ortes | Ausbau durch Gewerbe-App geplant |
| Wichtige Anlaufstellen | Öffentliche Stellen und wichtige Orte | Eigene Seite bei mehr als 6 Einträgen |
| Fakten, Daten, FAQ | Daten zum Ort, nächste 3 Orte und Städte | Interne Verlinkung für SEO |
Tobi, die Bürger-KI, im Praxistest
Im Video testet Martin Tobi live per Sprache. Auf die Frage nach einer E-Ladestelle für Fahrräder nennt Tobi eine kostenlose E-Bike-Ladestation am Haus der Vereine. Für Besuch mit Wohnmobil kennt er einen kostenfreien Stellplatz mit vier Plätzen, und beim Einkaufen nennt er Läden samt Öffnungszeiten. In der App gibt es Tobi schriftlich und per Sprache. Mit der Zeit rückt er vermutlich in den Hintergrund, weil die Auffindbarkeit über Google und KI-Modelle wichtiger wird.
HighLevel mit 30 Tagen Testphase
Über Martins Link bekommst du 30 statt 14 Tage kostenlos testen, dazu Bonus-Material und Zugang zur Community.
HighLevel kostenlos testen →Die Redaktion: Inhalte in Echtzeit steuern
Über die zentrale Redaktion steuert Martin als Superadmin alle Seiten. Nach dem Login wählt er den Ort über die Postleitzahl und kann dann Inhalte in Echtzeit bearbeiten. Jeder Bürgermeister bekommt einen eigenen Zugang und entscheidet selbst, wer als Redakteur arbeiten darf. Redakteure lassen sich auch sperren oder bekommen ein neues Passwort. Wer mehrere Gemeinden betreut, wechselt einfach den Ort.
Einträge bearbeiten, Bilder einfügen, Neuigkeiten veröffentlichen
Gewerbe, Veranstaltungen und Anlaufstellen lassen sich per Kachel bearbeiten, ein Bild kommt per Klick vom PC oder über die Bild-URL. Nach dem Speichern ist die Änderung sofort auf der Website zu sehen. Besonders praktisch ist der Bereich Sonstiges für Bürgermeister und ihre Vertreter: Dort erstellst du eine Neuigkeit mit Titel, Kategorie und Dringlichkeit. Die Sektion erscheint nur, wenn mindestens eine Neuigkeit vorhanden ist. Bei der Dringlichkeit dringend erscheint ein extra Hinweis direkt unter dem Hero-Bereich.
| Funktion | So funktioniert es | Nutzen |
|---|---|---|
| Neuigkeiten | Titel, Kategorie, Dringlichkeit, Bild und Beschreibung | Bekanntgaben in Echtzeit |
| Dringend-Hinweis | Erscheint direkt unter dem Hero-Bereich | Wichtiges sofort sichtbar |
| Entfernen und Wiederherstellen | Einträge lassen sich wiederherstellen, bis sie endgültig gelöscht sind | Sicherheit gegen Fehler |
| Endgültig löschen | Zur Sicherheit muss löschen eingetippt werden | Schutz vor Versehen |
| Tobis Wissen prüfen | Bereich Überprüfen zeigt die Quellen | Transparenz |
| Redaktions-App | Foto vom Handy oder aus der Galerie, Änderung in Echtzeit | Mobil von unterwegs |
Auf der Website ändert sich alles sofort, bei Tobi kommt es über Nacht an (im Video eingestellt um 5 Uhr). Wer abends eine neue Information einträgt, kann sie am nächsten Morgen per Sprache abfragen. Möglich wird das mit Managed Agents. Wie du solche KI-Mitarbeiter selbst baust, zeigt das Managed-Agents-Tutorial weiter unten in den aktuellen Artikeln.
Die 3 Fragen der Gemeindevertretung und Martins Antworten
Frage 1: Kann Kommunity 360 die offizielle Website ersetzen?
Der Bürgermeister fragte, ob das Projekt nach und nach die offizielle Website von Neukirchen ersetzen kann. Technisch ist das möglich. Es gibt über 10.000 Gemeinden und Städte in Deutschland, viele davon haben keine richtige oder eine unzufriedenstellende Website. Martin will sich aber zunächst auf die Skalierung in Schleswig-Holstein konzentrieren und nicht zu viele Projekte gleichzeitig starten.
Frage 2: Zusammenarbeit mit einer bestehenden Dorf-App
Der Bürgermeister zeigte außerdem eine Dorf-App aus dem Nachbarort und fragte nach einer Zusammenarbeit. Eine ähnliche App hatte Martin vor etwa zwei Jahren schon einmal für Neukirchen gebaut. Auch hier gilt: Fokus ist wichtiger als viele parallele Projekte. Dank KI-Unterstützung und HighLevel lassen sich Apps und Kommunikationslösungen heute deutlich einfacher bauen, als viele denken.
Frage 3: Wie wird Kommunity 360 finanziert?
Ein Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung fragte, ob Martin damit Geld verdienen will. Für Gemeinden ist das Projekt kostenlos. Der Plan: Gewerbetreibende aus dem Ort und der Umgebung buchen einen individuellen SaaS-Account für wenig Geld, im Gespräch sind 29 Euro im Monat. Damit bekommen sie eine eigene Unterseite hinter der Ortsseite und passen Inhalte und Keywords selbst in Echtzeit an. Martin will alles automatisieren und möglichst eine kostenlose App dazu erstellen. Wie ein solches Modell mit HighLevel funktioniert, hängt eng mit Automationen zusammen.
Das Video: Die Präsentation vor der Gemeindevertretung
Im Video zeigt Martin das Präsentationsvideo, das er der Gemeinde vorgespielt hat, und beantwortet danach die drei Fragen.
Fazit: Kommunity 360 trifft einen Nerv
Kommunity 360 zeigt, was mit HighLevel möglich ist: Ortswebsites, Apps, Redaktion und Bürger-KI aus einer Hand. Die Gemeindevertretung reagierte begeistert und stellte kluge Fragen zu Ersatz der Website, Zusammenarbeit und Finanzierung. Der Plan bleibt klar: erst Schleswig-Holstein, dann weiter. Mehr Austausch und Ideen für deine Branche findest du in der HighLevel Growth Community. Wer selbst starten will, beginnt mit der kostenlosen Grundausbildung.
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HighLevel kostenlos ausprobieren →Häufige Fragen zu Kommunity 360 und der Bürger-KI
Was ist Kommunity 360?
Kommunity 360 ist eine digitale Infrastruktur, die lokale Informationen, Unternehmen, Vereine, Veranstaltungen und Neuigkeiten eines Ortes an einem Ort zusammenbringt. Sie besteht aus Ortswebsites, einer Bürger-App, einer Redaktion und der Bürger-KI Tobi und wird mit HighLevel gebaut.
Wie hat die Gemeindevertretung reagiert?
Die Reaktion war laut Martin Dellwing sehr begeistert. Nach der Präsentation gab es drei interessante Rückfragen: ob die offizielle Website ersetzt werden kann, ob man mit einer bestehenden Dorf-App zusammenarbeiten kann und wie das Projekt finanziert wird.
Was kann die Bürger-KI Tobi?
Tobi beantwortet Fragen rund um den Ort per Sprache und per Text, zum Beispiel zu Ladestationen, Stellplätzen oder Öffnungszeiten. Er nutzt die Daten aus der Wissensdatenbank und wird jede Nacht aktualisiert, sodass neue Informationen am nächsten Morgen bekannt sind.
Wie aktuell sind die Informationen?
Änderungen in der Redaktion erscheinen in Echtzeit auf der Ortswebsite. Tobi bekommt sie über Nacht, im Video eingestellt um 5 Uhr morgens. Wer Zugriff hat, kann Inhalte auch mobil in der Redaktions-App mit einem Foto vom Handy anpassen.
Ist Kommunity 360 für Gemeinden kostenlos?
Ja, das Projekt ist so aufgebaut, dass es für Gemeinden kostenlos ist. Gewerbetreibende sollen später gegen eine kleine Gebühr einen eigenen Zugang bekommen, im Gespräch sind 29 Euro im Monat. Diese Zahl ist noch nicht endgültig.
Warum gibt es für jeden Ort eine eigene Mini-Website?
Jede Ortsseite bekommt eine eigene Internetadresse. Durch die interne Verlinkung der Seiten untereinander soll sie von Suchmaschinen und KI-Systemen als hyperlokale Plattform erkannt werden. Sie ersetzt keine offizielle Website, sondern ergänzt sie.
Wo startet das Pilotprojekt?
Das Pilotdorf ist Neukirchen in Schleswig-Holstein. Der Fokus der Skalierung liegt zunächst auf Schleswig-Holstein, bevor weitere Regionen folgen. Deutschlandweit gibt es über 10.000 Gemeinden und Städte.
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Martin Dellwing
HighLevel Certified Admin
Martin Dellwing ist der bekannteste GoHighLevel-Experte im deutschsprachigen Raum und der erste deutschsprachige HighLevel Certified Admin weltweit.
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