Kommunity 360 Update: Zehn Orte, Managed Agents und Partnerschaft mit HighLevel

Wird HighLevel offizieller Technologie-Partner von kommunity360?

October 26, 2026

In seinem persönlichen HighLevel-Projekt Kommunity 360 hat sich in den letzten sieben Tagen wieder viel getan. Aus dem Pilotort Neukirchen sind zehn Orte geworden, die kurz vor dem Start stehen. Martin Dellwing zeigt dir aber auch die größten Hürden, mit denen er nicht gerechnet hat, und verrät, dass eine Partnerschaft mit HighLevel im Raum steht.

In diesem Artikel erfährst du, wie die zehn Ortsseiten aufgebaut sind, wie Ask AI Voice-AI- und Conversation-AI-Agenten klont und warum Managed Agents das Skalieren bremsen. Dazu kommen der Plan zur Monetarisierung und die Idee, einen Teil der Einnahmen an die Orte zurückzugeben. Wenn du das Projekt noch nicht kennst, lies zuerst den ersten Artikel zu Kommunity 360 und den Artikel zur Reaktion der Gemeindevertretung. Die Plattform dahinter ist HighLevel.

Wichtiger Hinweis: Preise, Prozentsätze und die Gespräche mit HighLevel sind Pläne und Zwischenstände aus dem Video. Unterschrieben oder beschlossen ist davon noch nichts.
1 Ort → 10 Orte (noch nicht live) → Ask AI klont Agenten und Wissensdatenbanken
→ Ziel: 1. November von 10 auf 50 Orte im November

Kommunity 360: Aus einem Ort werden zehn Orte

Aus Neukirchen, dem Pilotort, wo Martin selbst wohnt und mit dem Bürgermeister gesprochen hat, sind jetzt zehn Orte geworden. Sie sind noch nicht live, aber nur noch wenige Stellschrauben fehlen. Die Seite hat ein neues Hintergrundbild, und die Bürger-KI Tobi ist per Voice Orb wieder eingebaut. Zu den zehn Orten gehören Neukirchen, Niebüll, Klanxbüll, Süderlügum, Bosbüll, Galmsbüll, Emmelsbüll-Horsbüll, Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog, Aventoft und Rodenäs.

BereichStandNoch zu tun
Ortswebsites10 Orte aufgebaut, noch nicht liveKleine Stellschrauben, dann Livegang
Fallback-BilderAutomatisch ausgewählt, mit Hinweis SymbolbildEinige Bilder passen nicht zum Thema
HauptbildAutomatisch über freie Bilder von EinheimischenSpäter eigene Bilder für wichtige Orte
Tobi (Voice Orb)Für alle Orte kopiert und getestetFarbe und schriftlicher Start verbessern
Versorgung in NiebüllAktuell nur 3 EinträgeDeutlich nachbessern

Als Hauptbild nutzt das System für Orte ohne eigenes Foto automatisch freie Bilder, die Einheimische erstellt haben und die mit Namensnennung genutzt werden dürfen. Die Auswahl läuft über ein Zusammenspiel aus GitHub, Cloudflare, HighLevel und ChatGPT Codex. Wo kein passendes Bild existiert, springt ein Fallback-Bild ein. Dass nicht jedes Bild perfekt passt, hat laut Martin keine Priorität. Erst live gehen, dann optimieren.

Praxis-Tipp: Setze auf Live statt Perfektion. Bilder, kleine Fehler und Details lassen sich nach dem Start nach und nach verbessern. Grundlagen zum Aufbau findest du auch bei HighLevel-Funktionen.

Voice AI und Conversation AI klonen mit Ask AI

Voice-AI-Agenten und Conversation-AI-Agenten lassen sich in HighLevel mit Klon oder Duplizieren kopieren. Noch einfacher geht es mit Ask AI: Ein Prompt reicht, damit Ask AI die Agenten klont, Prompts und Begrüßung anpasst, die richtige Wissensdatenbank zuordnet und die Ortsnamen ersetzt. Für jeden Ort gibt es eine eigene Wissensdatenbank, sonst würde das System nicht funktionieren. Das Team nutzt Conversation AI erst, wenn Ask AI es nicht schafft. Wie das Zusammenspiel der KI-Funktionen aussieht, zeigt die Seite zum AI Employee.

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Die größte Hürde: Managed Agents lassen sich nicht klonen

Das größte Problem sind die Managed Agents. Pro Ort gibt es sieben Stück, und zukünftig sollen es mehr werden, zum Beispiel für Immobilien und Ferienwohnungen. Laut Martin gibt es dafür keine Klonfunktion, keine API und keinen MCP. Ask AI schafft es nicht, und Browser Control dauert so lange, dass es noch keine Option ist. Beim ersten Durchgang musste eine Mitarbeiterin helfen, die die sieben Agenten von Neukirchen in Ordnern sortiert hatte.

LösungsversuchErgebnis
KlonfunktionNicht vorhanden
API oder MCPNicht vorhanden
Ask AIFunktioniert für Managed Agents nicht
Browser ControlFunktioniert, dauert aber viel zu lange
ManuellZeitaufwendig, bremst die Skalierung

Martin hofft, dass beim Level Up die nötigen Möglichkeiten für API oder MCP kommen. Sonst würde die Skalierung sehr viel Zeit kosten. Sein Plan sieht vor, im November 50 Orte live zu bekommen und danach weiter zu steigern. Stichtag ist der 1. November. Wenn Skills für Codex sauber aufgebaut sind, steigt das Potenzial weiter.

Monetarisierung: 29 Euro im Monat oder 290 Euro im Jahr

Kommunity 360 soll für Bürger und auch für Gemeinden und Städte kostenlos bleiben. Gemeinden müssten Ausgaben sonst in Versammlungen klären, das dauert Monate, und so ließe sich nie skalieren. Verdient werden soll mit Gewerbetreibenden: Sie können einen Plan kaufen, aktuell angedacht sind 29 Euro im Monat oder 290 Euro im Jahr. Dann geben sie ihren Namen und die Kategorie ein, daraus entsteht automatisch eine Internetadresse, zum Beispiel unter dem Ortsnamen mit Kategorie und Betriebsname.

SchrittWas passiert
Plan kaufen29 Euro im Monat oder 290 Euro im Jahr (angedacht)
Name und Kategorie eingebenZum Beispiel Gaststätte in der Kategorie Essen und Trinken
Automatische AdresseUnterseite hinter der Ortsseite entsteht automatisch
Redaktion nutzenBilder und Texte in Echtzeit selbst anpassen
SichtbarkeitKarte der Ortsseite zeigt Hauptbild und Beschreibung

Der Aufbau ähnelt dem Growth Partner Programm, das Martin für Affiliates eingerichtet hat. Dort nutzt er eigene Custom Menu Links statt der normalen Menüpunkte, und genau so soll auch dieser Bereich entstehen. Die Gewerbetreibenden bringen mit eigenen, hoffentlich SEO-optimierten Texten wichtigen Content auf die Plattform, ohne dass Martin ihn selbst schreiben muss. Werbung will er so weit wie möglich vermeiden. Wie das Affiliate-Modell funktioniert, steht auf der Seite zum Affiliate-Programm.

Technologiepartner HighLevel: Der aktuelle Stand

Die Idee kam aus der Überlegung, dass das Projekt viele Token-Kosten verursacht. Martin hat mit zwei Verantwortlichen im Affiliate-Bereich von HighLevel geschrieben und vorgeschlagen, dass HighLevel offizieller Technologiepartner wird und zum Beispiel im Footer jeder Seite auftaucht. Das könnte eine große Case Study für den deutschsprachigen Raum werden. Laut Martin laufen jetzt Verhandlungen über einen Endorsement-Vertrag mit seiner Affiliate-Managerin. Unterschrieben ist noch nichts, einen Vorschlag erwartet er nach dem Wochenende. Wenn es klappt, müsste er nicht sofort monetarisieren und könnte erst skalieren.

25 Prozent zurück an den Ort: Martins neue Idee

Damit Gewerbetreibende leichter mitmachen und Gemeinden das Projekt stärker unterstützen, überlegt Martin, etwa 25 Prozent der Nettoeinnahmen einmal im Jahr an eine gute Sache im Ort zu geben. Die Verwaltung entscheidet, welcher Verein oder welches Projekt sie bekommt. Rechenbeispiel: 10 Betriebe mit dem Jahresplan ergeben 2.900 Euro, davon gehen abzüglich möglicher Kosten 25 Prozent zurück an den Ort. Wer sich nicht meldet oder ablehnt, dessen Anteil könnte in einen gemeinsamen Topf für etwas Nationales fließen. Das bringt Gutes, Presse und Vorteile im Verkauf. Martin freut sich über Rückmeldungen in den Kommentaren, ob das Modell trägt.

Praxis-Tipp: Die Idee ist noch nicht beschlossen. Wenn du ein ähnliches lokales Projekt planst, überlege früh, wie du Gemeinden, Gewerbe und Bürger gleichermaßen einbindest. Austausch dazu findest du in der Growth Community.

Nächste Schritte für Kommunity 360

  • Livegang: Die neuen Ortsseiten sollen als Erstes live gehen.
  • Bilder und Daten: Fallback-Bilder und dünne Bereiche wie die Versorgung in Niebüll werden verbessert.
  • Level Up: In der Level-Up-Woche gibt es viele HighLevel-Videos, deshalb ist es bei Kommunity 360 etwas ruhiger.
  • Ziel: Am 1. November will Martin von 10 auf 50 Orte im November kommen.
  • Partnerschaft: Der Vorschlag von HighLevel wird nach dem Wochenende erwartet.

Das Video: Kommunity 360 Update im Detail

Im Video zeigt Martin die zehn Ortsseiten, die Tobi-Tests und seine Hürden bei den Managed Agents.

Fazit: Kommunity 360 steht kurz vor dem großen Schritt

Kommunity 360 wächst von einem Ort auf zehn und soll im November auf 50 Orte kommen. Die größte Bremse sind Managed Agents ohne Klonfunktion, API und MCP. Dafür klont Ask AI Voice-AI- und Conversation-AI-Agenten schon heute zuverlässig. Ob HighLevel offizieller Technologiepartner wird, ist offen, die Gespräche laufen aber. Wer selbst mit HighLevel starten will, beginnt mit der kostenlosen Grundausbildung.

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Häufige Fragen zu Kommunity 360

Was ist Kommunity 360?

Kommunity 360 ist Martin Dellwings persönliches HighLevel-Projekt: eine digitale Infrastruktur mit Ortswebsites, Apps, Redaktion und Bürger-KI, die lokale Informationen, Unternehmen, Vereine und Veranstaltungen eines Ortes bündelt. Das Pilotdorf ist Neukirchen in Schleswig-Holstein.

Wie viele Orte gibt es aktuell?

Aus dem Pilotort Neukirchen sind inzwischen 10 Orte entstanden. Sie sind noch nicht live, aber kurz davor. Zum 1. November will Martin von 10 auf 50 Orte im November kommen.

Wird HighLevel offizieller Technologiepartner?

Das ist noch nicht entschieden. Martin hat die Idee mit HighLevel besprochen, und laut seinen Angaben laufen Verhandlungen über einen Endorsement-Vertrag mit seiner Affiliate-Managerin. Unterschrieben ist noch nichts, Details nennt er nicht.

Was ist die größte Hürde beim Skalieren?

Die Managed Agents lassen sich weder klonen noch per API oder MCP steuern, und pro Ort sind es 7 Agenten. Browser Control ist für diese Aufgabe zu langsam. Martin hofft auf Neuerungen beim Level Up.

Was kostet Kommunity 360?

Für Bürger, Gemeinden und Städte soll das Projekt kostenlos bleiben. Gewerbetreibende sollen einen Plan kaufen können. Aktuell angedacht sind 29 Euro im Monat oder 290 Euro im Jahr. Die Preise sind noch nicht endgültig.

Wie funktioniert die geplante Rückgabe an die Orte?

Martin überlegt, etwa 25 Prozent der Nettoeinnahmen aus einem Ort einmal jährlich an einen guten Zweck im Ort zu geben, den die Gemeinde bestimmt. Das Modell ist eine Idee und noch nicht beschlossen.

Wie klont Ask AI die Voice-AI- und Conversation-AI-Agenten?

Ask AI kann Voice-AI-Agenten und Conversation-AI-Agenten duplizieren, Prompts und Begrüßung anpassen und die passende Wissensdatenbank zuordnen. Für jeden Ort gibt es eine eigene Wissensdatenbank, sonst ergibt das System keinen Sinn.

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Martin Dellwing

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Martin Dellwing ist der bekannteste GoHighLevel-Experte im deutschsprachigen Raum und der erste deutschsprachige HighLevel Certified Admin weltweit.

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