KI im GaLaBau 2026 – Interview Martin Dellwing ĂŒber KI-Automatisierung im BĂŒroalltag

KI im GaLaBau 2026: So automatisierst du deinen BĂŒroalltag 🌿 (Interview mit Martin Dellwing)

September 24, 2026

KĂŒnstliche Intelligenz im Garten- und Landschaftsbau – das klingt fĂŒr viele noch nach Zukunftsmusik. Doch auf der GaLaBau-Fachveranstaltung 2026 hat Martin Dellwing, erster deutschsprachiger HighLevel Certified Admin und GeschĂ€ftsfĂŒhrer der DELLWING ONLINE GmbH, in einem Live-Interview gezeigt, dass die Zeitersparnis durch KI-Automatisierung lĂ€ngst RealitĂ€t ist – auch und gerade fĂŒr handwerkliche Betriebe im GaLaBau.

Martin Dellwing weiß, wovon er spricht: Ende 2025 gewann er aus einem kleinen BĂŒro in Nordfriesland einen weltweiten KI-Wettbewerb mit ĂŒber 60 teilnehmenden LĂ€ndern – ausgezeichnet in Dallas, Texas. In diesem Artikel fassen wir die wichtigsten Erkenntnisse aus seinem Vortrag zusammen: Wie KI den Galabau-BĂŒroalltag konkret vereinfacht, welche drei Anwendungsbereiche sofort Wirkung zeigen und mit welchen drei Schritten du noch heute anfangen kannst.

Du möchtest mehr ĂŒber KI-Automatisierung fĂŒr lokale Unternehmen erfahren? Dann lies weiter – dieser Artikel ist vollgepackt mit konkreten Praxisbeispielen aus dem Interview.

Thema: KI im GaLaBau-BĂŒroalltag → 3 Vorteile (Betrieb, Mitarbeiter, Kunden) → Praxisbeispiel 150 mÂČ Pflasterarbeiten → Materialbeschaffung → Team-EinfĂŒhrung → Top-3-Empfehlungen → FAQ

KI im GaLaBau-BĂŒro – der unterschĂ€tzte Hebel

In vielen GaLaBau-Betrieben ist der BĂŒroalltag einer der grĂ¶ĂŸten EngpĂ€sse. Angebote erstellen, Kundenanfragen beantworten, Dokumentation pflegen, Rechnungen schreiben – all das kostet Zeit, die eigentlich auf der Baustelle gebraucht wird. Hinzu kommen wiederkehrende Aufgaben, die zwar wichtig sind, aber kaum strategischen Mehrwert schaffen.

Genau hier setzt KI-Automatisierung an. Martin Dellwing beschreibt KI in seinem Vortrag mit einem einfachen, treffenden Satz: "Ein sehr schneller, guter Mitarbeiter, der sehr wenig Fehler macht." Kein Code, kein technisches Studium, kein IT-Konzern nötig – sondern eine klare Idee, welche Aufgaben zuerst automatisiert werden sollen.

Der Vergleich, den Martin im Zug auf dem Weg zur Veranstaltung entwickelt hat, trifft es gut: Niemand interessiert sich dafĂŒr, wie ein Zug technisch aufgebaut ist – Hauptsache, er bringt uns sicher ans Ziel und spart dabei Zeit. Genauso ist es bei KI. Der Fokus liegt nicht auf dem technischen Unterbau, sondern auf dem konkreten Nutzen fĂŒr den Betrieb.

Drei Bereiche, in denen KI deinen GaLaBau-Betrieb stÀrkt

Martin Dellwing unterscheidet in seinem Interview drei klar voneinander getrennte Anwendungsbereiche fĂŒr KI im GaLaBau – und in jedem dieser Bereiche steckt echtes Einsparpotenzial:

BereichWas KI konkret ĂŒbernimmtDein Vorteil
BetriebSchriftliche Kommunikation, Angebotsvorbereitungen, DokumentationSchnellere AblĂ€ufe, weniger Zeitfresser im BĂŒro
MitarbeiterMonotone, wiederkehrende Aufgaben abnehmenMitarbeiter gewinnen einen eigenen „KI-Mitarbeiter“ fĂŒr die nervigen Aufgaben
KundenErstantworten ĂŒber WhatsApp, Telefon, Facebook – rund um die UhrSofortige Erreichbarkeit, auch außerhalb der GeschĂ€ftszeiten
Praxis-Tipp: Starte immer mit dem Bereich, der dir persönlich die meiste Zeit kostet. FĂŒr viele GaLaBau-Betriebe ist das die Beantwortung wiederkehrender Kundenanfragen. Eine KI, die rund um die Uhr auf WhatsApp, Anrufe und E-Mails antwortet, spart oft 2 bis 3 Stunden pro Tag – ohne zusĂ€tzliches Personal.

Praxisbeispiel: 150 mÂČ Pflasterarbeiten – wie KI den gesamten Auftragsprozess begleitet

Martin Dellwing erlĂ€utert im Interview anhand eines konkreten Beispiels, wie KI einen typischen GaLaBau-Auftrag von Anfang bis Ende unterstĂŒtzen kann – der Auftrag: 150 mÂČ Pflasterarbeiten mit Untergrundvorbereitung und Randbepflanzung fĂŒr eine GrundstĂŒkszufahrt.

Vor der DurchfĂŒhrung: KI nimmt Anfrage auf → stellt smarte RĂŒckfragen → erstellt Projektplanentwurf → Übergabe an Mitarbeiter zur Freigabe
WĂ€hrend der DurchfĂŒhrung: Sprachdokumentation vor Ort → KI erstellt saubere Protokolle → kein Klemmbrett, kein Vergessen
Nach der DurchfĂŒhrung: KI erstellt Abrechnung → löst automatisiertes Nachfassen aus → fragt zum richtigen Zeitpunkt nach Bewertung

Besonders interessant ist die Phase vor der AuftragsausfĂŒhrung: Die KI nimmt die Anfrage entgegen, versteht sie inhaltlich und stellt automatisch die richtigen Folgefragen – etwa zur Traglast des Untergrunds oder zu speziellen Anforderungen. Diese Informationen werden direkt in einen vorbereiteten Projektplan ĂŒbertragen, den ein Mitarbeiter dann nur noch prĂŒft und freigibt. Das spart Telefonate, Nachfragen und RĂŒckschlĂ€ge durch unvollstĂ€ndige AuftrĂ€ge.

WĂ€hrend der Baustellenphase ĂŒbernimmt KI etwas, das viele Handwerker kennen: das Vergessen. Martin Dellwing beschreibt, wie man auf der Baustelle einfach ins Handy spricht und die KI daraus sofort eine saubere Dokumentation erstellt – kein Klemmbrett, kein Notizzettel, der abends im Transporter liegt. Mehr dazu, wie die GHL-Community solche Workflows umsetzt, erfĂ€hrst du in den tĂ€glichen Live-Calls.

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Materialbeschaffung mit KI – smarter Einkauf fĂŒr GaLaBau-Betriebe

Ein besonders spannender Anwendungsbereich, den Martin im Interview anspricht: die UnterstĂŒtzung bei der Materialbeschaffung. Wer verschiedene Lieferanten hat und regelmĂ€ĂŸig Preise vergleicht, weiß, wie zeitaufwendig das sein kann – vor allem, wenn VerfĂŒgbarkeit, Lieferzeiten und regionale Besonderheiten berĂŒcksichtigt werden mĂŒssen.

Martin beschreibt, wie eine KI mit einer Wissensdatenbank aus Lieferanten-URLs und PDF-Dokumenten bestimmte Preise, Lieferzeiten und Konditionen automatisiert vergleichen kann – und dabei auch Gewichtungen berĂŒcksichtigt: "Da ist es zwar am gĂŒnstigsten, der könnte aber zwei Tage frĂŒher liefern. Das ist fĂŒr das Projekt wichtiger als der Preis." Genau diese Art von differenziertem Urteil kann eine gut trainierte KI liefern – schneller als jeder Mensch.

Praxis-Tipp: BefĂŒlle deine KI-Wissensdatenbank mit den URLs deiner wichtigsten Lieferanten sowie relevanten PDF-Katalogen. Die KI kann diese Inhalte regelmĂ€ĂŸig abrufen und auf Anfrage vergleichen. Mit GoHighLevel funktioniert das direkt in der kostenlosen GoHighLevel-Ausbildung erklĂ€rten Wissensdatenbank-Funktion.

Wie deine KI nach deinem Betrieb klingt – nicht wie ein Roboter

Eine hĂ€ufige Sorge: KI-Antworten klingen generisch und unpersönlich. Martin Dellwing hat dafĂŒr eine elegante Lösung. In GoHighLevel kann man die KI – konkret durch die „Ask AI“-Funktion – anweisen, die letzten 50 KundengerĂ€chte zu analysieren und die eigene Sprechweise zu adaptieren. Das Ergebnis: Die KI schreibt und antwortet so, wie man selbst kommunizieren wĂŒrde.

Bei Martin heißt das zum Beispiel: Kunden werden auch abends mit „Moin Moin“ begrĂŒĂŸt, weil das in Nordfriesland schlicht zum guten Ton gehört. Dieses individuelle Klangbild lĂ€sst sich fĂŒr jeden GaLaBau-Betrieb einstellen – ob regional geprĂ€gt, sachlich-professionell oder warm und persönlich. Auch wenn die KI ĂŒber WhatsApp und andere KanĂ€le kommuniziert, bleibt sie dabei immer die Stimme deines Betriebs.

KI im Team einfĂŒhren – ohne WiderstĂ€nde zu provozieren

Martin spricht im Interview auch ĂŒber das menschliche Element bei der KI-EinfĂŒhrung. Viele Mitarbeiter haben zunĂ€chst Angst, durch KI ersetzt zu werden – eine natĂŒrliche Reaktion, die FingerspitzengefĂŒhl erfordert.

Sein Ansatz: klar kommunizieren, dass KI nicht ersetzt, sondern ergĂ€nzt. „Der Mitarbeiter bekommt seinen eigenen Mitarbeiter – nur dass es kein menschlicher ist.“ Wenn monotone, wiederkehrende Aufgaben von der KI ĂŒbernommen werden, kann der Mitarbeiter wichtigere TĂ€tigkeiten ĂŒbernehmen. Das ist kein Verlust, sondern eine Aufwertung des eigenen Arbeitsplatzes.

Praxis-Tipp: Beziehe dein Team frĂŒhzeitig in die KI-EinfĂŒhrung ein. Zeige konkret, welche Aufgaben die KI ĂŒbernimmt – und welche wichtigeren TĂ€tigkeiten dadurch fĂŒr den Mitarbeiter frei werden. Ein gemeinsamer Test-Workshop mit realen Betriebsszenarien schafft Vertrauen und Begeisterung statt Angst.

Martins Top-3-Empfehlungen fĂŒr den KI-Einstieg im GaLaBau

Am Ende des Interviews fasst Martin Dellwing seine drei wichtigsten Empfehlungen zusammen – klar, umsetzbar und ohne IT-Vorkenntnisse:

1. KI First – starte mit schriftlichen Aufgaben
Bevor du an Telefonie oder komplexe Automatisierung denkst, ĂŒbe zuerst den KI-Einsatz bei schriftlichen Aufgaben: E-Mails, Angebote, Social-Media-Posts, Kundenantworten. „Kann die KI das so machen, dass wir ihr vollkommen vertrauen?“ – Das ist die Leitfrage des KI-First-Ansatzes.
2. Klein anfangen – eine Sache nach der anderen
Der grĂ¶ĂŸte Fehler laut Martin: Sobald man versteht, was KI alles kann, will man alles auf einmal umsetzen. Das fĂŒhrt zu Stillstand. Nimm dir eine Aufgabe, automatisiere sie vollstĂ€ndig, bis du zufrieden bist – dann die nĂ€chste. Schritt fĂŒr Schritt, nicht alles auf einmal.
3. Die richtigen Tools: GoHighLevel + ChatGPT
FĂŒr Marketing, Automatisierung und Kundenkommunikation empfiehlt Martin GoHighLevel. Daneben bleibt ChatGPT ein unverzichtbares Alltagswerkzeug fĂŒr Text, Recherche und individuelle Fragen. Wichtig: Nicht stĂ€ndig zwischen KI-Tools wechseln. Eines auswĂ€hlen, beherrschen, dann ausbauen.

Fazit: KI im GaLaBau ist kein Zukunftsthema mehr

Martin Dellwings Interview auf der GaLaBau 2026 zeigt klar: KI ist fĂŒr GaLaBau-Betriebe jeder GrĂ¶ĂŸe relevant – und sie ist lĂ€ngst technisch zugĂ€nglich, auch ohne IT-Kenntnisse. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wann und womit man anfĂ€ngt.

Der wichtigste Tipp aus dem Interview: Klein anfangen, eine Sache auf einmal automatisieren und konsequent bleiben. Ob Kundenanfragen, Baustellen-Dokumentation, Materialbeschaffung oder Bewertungsanfragen – in jedem dieser Bereiche steckt echtes Einsparpotenzial. Und wenn die KI einmal lĂ€uft, skaliert sie mit deinem Betrieb, ohne dass du mehr Personal einstellen musst.

Martin ist ĂŒberzeugt: In zwei Jahren wird KI im GaLaBau genauso selbstverstĂ€ndlich sein wie das Internet heute. Wer jetzt anfĂ€ngt, hat einen entscheidenden Vorsprung. Nutze die deutschsprachige GHL-Community mit tĂ€glichen Live-Calls, um deine ersten KI-Automatisierungen umzusetzen. Oder lies zunĂ€chst, wie andere Unternehmer wie Peter Hiebl mit GoHighLevel skalieren.

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HĂ€ufig gestellte Fragen (FAQ)

Ist KI wirklich fĂŒr kleine GaLaBau-Betriebe geeignet?

Ja, absolut. Martin Dellwing betont im Interview ausdrĂŒcklich, dass KI-Automatisierung heute keine IT-Kenntnisse mehr erfordert. Auch kleine Betriebe mit wenigen Mitarbeitern profitieren sofort: Schon das automatische Beantworten von Kundenanfragen ĂŒber WhatsApp oder Telefon spart tĂ€glich mehrere Stunden – bei Kosten von unter 200 Euro pro Monat fĂŒr die entsprechende Software.

Welche Aufgaben kann KI im GaLaBau-BĂŒro als Erstes ĂŒbernehmen?

Empfehlung von Martin Dellwing: Starte mit schriftlichen Aufgaben. Dazu gehören die Beantwortung wiederkehrender Kundenanfragen per E-Mail, WhatsApp oder Facebook, das Erstellen von Angebotsvorlagen, das automatische Nachfassen nach AuftrÀgen und das Anfragen von Kundenbewertungen. Diese Bereiche sind technisch einfach umzusetzen und bringen sofort messbare Zeitersparnis.

Wie viel Zeit kann man durch KI-Automatisierung im GaLaBau einsparen?

Das hĂ€ngt stark vom Betrieb ab. Martin nennt als realistisches Beispiel: Wenn eine KI tĂ€glich 3 Stunden an Aufgaben ĂŒbernimmt, die bisher ein Mitarbeiter erledigt hat, lĂ€sst sich dieser Zeitwert direkt in Personalkosten umrechnen. Bei KI-Kosten von 97 bis 197 Euro pro Monat rechnet sich das schnell – oft schon mit einem einzigen gewonnenen Zusatzauftrag.

Ersetzt KI Mitarbeiter im GaLaBau?

Nein – das ist Martins klare Botschaft. KI soll Mitarbeiter nicht ersetzen, sondern ergĂ€nzen. Monotone, wiederkehrende Aufgaben werden ĂŒbernommen, sodass Mitarbeiter wichtigere TĂ€tigkeiten ĂŒbernehmen können. Martin vergleicht es so: Jeder Mitarbeiter bekommt quasi seinen eigenen „KI-Mitarbeiter“, der ihm die nervigen Aufgaben abnimmt.

Wie kann die KI nach meinem Betrieb klingen und nicht wie ein Roboter?

In GoHighLevel gibt es die Möglichkeit, die KI-Sprachweise anhand deiner letzten Kundenkommunikation zu trainieren. Du weist die KI an, zum Beispiel deine letzten 50 KundengerĂ€chte zu analysieren und deine Schreibweise zu adaptieren. So antwortet die KI so, wie du selbst kommunizieren wĂŒrdest – mit deinen typischen Formulierungen, deinem Ton und deiner regionalen FĂ€rbung.

Welche Software empfiehlt Martin Dellwing fĂŒr KI im GaLaBau?

FĂŒr Marketing, Automatisierung, CRM und Kundenkommunikation empfiehlt Martin Dellwing GoHighLevel. Parallel dazu nutzt er ChatGPT fĂŒr Texte, Recherche und individuelle Aufgaben. Wichtig: Nicht stĂ€ndig zwischen verschiedenen KI-Tools wechseln, sondern ein System beherrschen, dann ausbauen.

Muss ich fĂŒr KI programmieren können?

Nein. Martin Dellwing betont, dass Programmier- oder IT-Kenntnisse heute nicht mehr notwendig sind. Die Eingabe erfolgt in normaler Sprache – man beschreibt, was die KI tun soll, Ă€hnlich wie man einem neuen Mitarbeiter eine Aufgabe erklĂ€rt. Je genauer man beschreibt, desto besser das Ergebnis. Die KI erledigt den Rest.

Wie schnell sieht man im GaLaBau Ergebnisse durch KI-Automatisierung?

Die ersten Ergebnisse sind oft innerhalb weniger Tage spĂŒrbar, sobald die erste Automatisierung lĂ€uft. Ein typisches erstes Ergebnis: Kein Anruf bleibt mehr unbeantwortet, weil die KI automatisch per SMS oder WhatsApp rĂŒckmelde. Wer frĂŒher potenzielle Kunden verloren hat, weil niemand ranging, gewinnt diese nun zurĂŒck. Den ROI rechnet Martin so: Schon ein zusĂ€tzlicher Auftrag pro Monat deckt die Kosten der Software ĂŒber viele Monate.

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Martin Dellwing ist KI- & Automatisierungsexperte, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der DELLWING ONLINE GmbH und der erste deutschsprachige HighLevel Certified Admin.

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